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Georg Heilmann Heizungsbau, Sanitäre-Installation Gesellschaft mit beschränkter Haftung
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Zentrale Wohnraumlüftung

WohnraumlüftungRaumluftqualität und Gesundheit

Seit jeher dient der CO2-Gehalt der Raumluft als Indikator für die Luftqualität in Wohnräumen, denn auch die anderen Schadstoffe steigen und fallen mit diesem Wert. Gemessen wird dieser in Volumen-% bzw. ppm (parts per million). Das Joint Research Centre JCR der EU konnte in einer Studie aufdecken, dass heute Innenräume stärker von Schadstoffen belastet sind als die Außenluft. Eine Konzentration, die auf Dauer gesundheitsschädigend wirkt:· Eine Studie nach Pettenkofer weist nach, dass Personen sich in Räumen mit CO2-Konzentration unter 0,1% (1000 ppm) behaglich fühlen, über 0,2% (2500 ppm) jedoch deutlich unbehaglich. Als oberster Grenzwert gilt in Deutschland 0,15% CO2 - und die Definition von "reiner Luft" besagt, dass diese nur 0,03% enthält.Wussten Sie übrigens, dass Sie selbst durchschnittlich 18 Liter CO2 pro Stunde über Haut und Atmung abgeben? Das bleibt natürlich nicht ohne Auswirkungen auf den notwendigen Luftwechsel für Ihre Innenräume, der nach DIN-Vorschrift bei 30 m³/h je Person angesetzt wird. (Beim schlafenden Menschen reichen 20 m³/h aus.) Die für den Stoffwechsel ausreichende Sauerstoffversorgung beträgt nebenbei bemerkt nur 10% (!) des Frischluft-Volumenstroms, den Sie zur Abfuhr der CO2- und Schadstoff-belasteten Luft benötigen.Eins steht fest: CO2-Konzentrationen über 0,2% führen zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Leistungsabfall, Kopfschmerzen und vielen weiteren Befindlichkeitsstörungen. Schlimmer wird es noch, wenn Schadstoffe aus Baustoffen, Teppichen, Möbeln hinzukommen - bei starken Ausdünstungen von Chemikalien und flüchtigen Substanzen reichen die Beschwerden von Augenjucken über Haut- und Schleimhautbeschwerden bis hin zu Leberkrankheiten - das "sick building syndrome" ist das bekannteste gesundheitsgefährdende Beispiel für extreme Schadstoffbelastung mit giftigen Substanzen. Beruhigt aufatmen lässt sich heutzutage im Grunde nur, wenn die verbrauchte und schadstoffbelastete Luft ständig sicher und geregelt aus Ihrem Haus abgeführt wird.

Keine Chance für Feuchte und Schimmel

Wer kennt das nicht: Bei zu trockener Heizungsluft holt man sich flugs einen Schnupfen. Andererseits drohen bei zu feuchter Luft Schimmel und Sporenwachstum. Gar nicht so leicht, die richtige Balance zu finden. Aus wohnmedizinischer Sicht sollte die relative Feuchte der Raumluft bei mindestens 30% und bei höchstens 60% liegen, 40% bis 50% wird in der Regel als Idealwert angesehen. Bereits ab 70% relativer Feuchte besteht konkrete Gefahr für Schimmelpilzbildung!Wie entsteht eigentlich Schimmel? Anders als der Kohlendioxidgehalt der Außenluft schwankt die relative Feuchte sehr stark. Bis zu 15 Liter Wasser lösen sich in einem 4-Personen-Haushalt pro Tag durchschnittlich als Wasserdampf in Luft auf. Durch Kochen, Baden, Pflanzen - oder einfach die Atmung. Ein konkretes Beispiel: Eine Person verdunstet pro Nacht bis zu einem Liter Wasser. Dieser eine Liter reicht aus, um die relative Luftfeuchtigkeit von 145m³ Luft bei einer Temperatur von 20 Grad von 60% auf 100% zu steigern. Da gibt es kein Pardon: Diese Feuchtigkeit muss raus aus dem Haus. Denn sonst kondensiert sie an kälteren Stellen und setzt sich als Wasser z.B. an der Wand ab. Aus Feuchte bilden sich zunächst Schimmel, dann Sporen. Und zwar schnell.

Eine Untersuchung der Universität Jena an 5.530 Wohnungen bringt haarsträubende Ergebnisse: 1.829 sichtbare Feuchte- und Schimmelschäden, das ist ein Drittel aller untersuchten Wohnungen. Begleitet werden diese Schäden - so zeigt die Studie - von einem signifikant erhöhten Risiko für Erkältungskrankheiten, Asthma, Allergien insgesamt sowie Milben- und Schimmelpilzallergien. Wie können Sie eine solche Entwicklung verhindern? Ganz einfach: indem Sie die geregelte Entfernung von feuchter und verbrauchter Luft sichern - und das zu jeder Zeit, auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Der beste Schutz für Ihre Familie und Ihr Haus.

Linderung von Allergien

Deutschland ist sensibel. 25 bis 30 Millionen Allergiker wurden in öffentlichen Studien erhoben, d.h. fast jeder Dritte ist von einer Allergie betroffen. Die Bandbreite ist sehr groß - von Heuschnupfen bis zu allergischen Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel. Den größten Anteil nehmen jedoch die Allergiker ein, die auf bestimmte Stoffe in der Luft reagieren: Hausstaub, Milben, Pollen etc. Allein 13 Millionen Deutsche - also ungefähr jeder Sechste - leiden an Heuschnupfen. Viele tun ihre Allergie als vorübergehende Bagatelle ab, nicht wissend, dass in mehr als 30% aus der starken Belastung der oberen Atemwege eine Entzündung der Bronchien und Asthma entsteht.

Ein Pluggit 2Q-Frischluftsystem hilft auf vielfache Weise, der Volkskrankheit Allergie vorzubeugen bzw. die Symptome zu lindern. Zum einen wird belastete Luft ständig geregelt abgeführt - das bringt klare Linderung für Hausstaub- und Milben-Allergiker. Zum anderen wird die frische Luft, bevor Sie diese einatmen, durch Filter im Lüftungsgerät geführt. Schon ein Standardfilter der Klasse G3 filtert bereits einen Großteil von Pollen, Ruß und Staubpartikeln der Größe über 10 µm zuverlässig heraus. Noch nachhaltiger agiert ein Feinfilter der Klasse F6. Er filtert auch kleinere Partikel unter 10 µm - eine große Erleichterung für jeden Heuschnupfen-Geplagten! Die Filter lassen sich problemlos reinigen. Wie häufig, richtet sich danach, ob Sie an einer viel befahrenen Straße leben oder mitten im Wald. Für ganz besonders sensible Menschen empfehlen wir den AF400 Allergiefilter. Dieser Hochleistungs-3-Stufenfilter lässt über eine Kombination von Textil-, Elektrostatik- und Aktivkohlefilter auch empfindlichste Allergiker endlich aufatmen. (Er ist natürlich auch nachrüstbar.)